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Der Erwerb einer privaten Krankenversicherung geschieht in einem verzerrten Wettbewerb. Der Versicherungsnehmer wird mit Dumpingpreisen gelockt, um nach einiger Zeit aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr wechseln zu können, weil er im Stornofall keinen Anteil an dem durch seine Beiträge finanzierten Sparkapital erhält. Ein weiteres Problem für die Beiträge besteht in dem historisch bedingten Nachkalkulationssystem. Durch Beitragsanpassungen wird die unrealistische Annahme konstanter Rechnungsgrundlagen ex post an die Realität angepaßt. Dadurch wird das Kalkulationsrisiko unzureichender Prämien auf den Versicherungsnehmer abgewälzt. Die Arbeit analysiert die Problematik anhand empirischer Daten, wertet diese mit Hilfe mathematischer Methoden aus und stellt einen Forderungskatalog zur Wettbewerbsgestaltung in Form eines antizipativen Modells auf: dem dynamischen Transparenzmodell.