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Im Rahmen einer Interventionsstudie wurden zwei Fußballmannschaften (40 Spieler) von zwei Schleswig-Flensburger Fußballvereinen im Herrenbereich (Kreisliga 1) aus sportpsychologischer und motorischer Perspektive getestet, um Aussagen über die Selbstgesprächsregulation im trainingspraktischen Alltag machen zu können. Zur Testung zählte zum einen der Handlungsorientierungsfragebogen-Sport (HOSP). Dieses Verfahren misst die Handlungsorientierung in drei Bereichen nach Misserfolg (HOM; 12 Fragen), bei der Handlungsplanung/-entscheidung (HOP; 12 Fragen) und während der erfolgreichen Tätigkeitsausführung (HOT; 12 Fragen). Zum anderen gehörten zur Testung der Cooper-Test (12-Minuten-Lauf) sowie der 100-Meter-Sprint. Die Teilnehmer machten Angaben zur Person/allgemeines Sportverhalten und -erfahrungen und beantworteten den Handlungsorientierungsfragebogen-Sport (HOSP). Die zwei Gruppen wurden aufgeteilt in eine Experimental- und eine Kontrollgruppe. Die Experimentalgruppe bekam eine sportpsychologische Intervention „Selbstgesprächsregulation" und die Kontrollgruppe nur den geplanten Trainingsalltag sowie den Fragebogen. Die Ergebnisse der Untersuchung deuten darauf hin, dass Interventionen (in diesem Fall die Selbstgesprächsregulation) die Handlungsplanung/-entscheidung und Ausdauerleistungsfähigkeit (Cooper-Test) verbessern können, hingegen die Handlungsorientierung nach Tätigkeitsausführung und Misserfolg sowie der 100-Meter-Sprint nicht signifikant waren. Selbstgesprächsregulation stellt für die Verbesserung der Handlungsorientierung und Ausdauerleistungsfähigkeit einen erfolgsversprechenden Bestandteil dar. Auf der Basis der Datenauswertung werden Empfehlungen für das innere Selbstgespräch mit Bezug auf die vorbenannten Testparameter gegeben.