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In Stellenausschreibungen wird von Bewerberinnen und Bewerbern häufig „Logisches Denkvermögen“ gefordert. Was genau ist darunter zu verstehen? Ein Kern logischen Denkens besteht darin, logisch korrekte Schlüsse bei Wenn-Dann-Aussagen (sogenannten Konditionalaussagen) zu ziehen. Dieses Konditionale Schlussfolgern ist häufig Gegenstand allgemeinpsychologischer Arbeiten, in denen die zugrundeliegenden kognitiven Prozesse untersucht werden. Doch wie unterscheiden sich Menschen im Konditionalen Schlussfolgern? Das wird in der Differentiellen Psychologie bislang kaum thematisiert. Folglich existieren auch keine einschlägigen psychodiagnostischen Testverfahren. Diese Lücke schließt der Autor, indem er einen entsprechenden Kurztest entwickelt. Die Basis der Testkonstruktion bildet ein kognitionspsychologisch fundiertes Stufen-Modell Konditionalen Schlussfolgerns, aus dem die Testaufgaben schlüssig abgeleitet werden. Der Test wurde in vier empirischen Studien an insgesamt mehr als 1500 Personen erprobt. Er erfüllt alle relevanten Testgütekriterien und kann neben der Verwendung als Forschungsinstrument auch für Zwecke der Personalauswahl adaptiert werden.