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Aufgrund meiner Überzeugung, dass eine entwicklungsfördernde Wirkung der Kunst auf menschliche Veränderungsprozesse besteht, habe ich für meine Masterthesis eine Wirksamkeitsstudie der kunst- und lösungsorientierten Methodik mit einer Klientin über zehn Einzelcoachings á 90 Minuten durchgeführt. Ziel dieser Masterthesis ist es nachzuweisen, ob und inwiefern die kunst- und lösungsorientierte Methodik im Coaching Wirkungen und Veränderungen auf methodenrelevante Fähigkeiten hat, die zu einer Verbesserung der Situation der Klientin führen. Ein Schwerpunkt der Untersuchung besteht deshalb darin, durch die Methodik darzustellen, welche Fähigkeiten entwickelt und wodurch vorhandene Ressourcen aktiviert werden, damit die Klientin förderliche Verhaltensmuster zur Bewältigung ihres Anliegens erproben kann. Durch den Einsatz der Kunst sollen neue Situationen für den Klienten geschaffen werden, in denen er künstlerisch-handelnd tätig wird, um neues Handeln und Lernen hervorzubringen. Mithilfe der kunstorientierten Aufgabenstellung löst sich der Klient nach seiner Problem- bzw. Anliegenschilderung von seiner Problemfokussierung. Durch diese Störung wird die bisherige Denk- und Handlungsweise durch eine alternative Welterfahrung in Form dieser künstlerisch gestalteten Phase in einem geschützten Rahmen ohne Leistungsdruck unterbrochen. Dabei erlebt der Klient einen Spielraum zur Erweiterung des eigenen Handlungsrepertoires und neuer Lösungswege (Lösungsorientierung). Wichtige Erkenntnisse über den Einsatz der kunst- und lösungsorientierten Methodik im Coaching basieren auf der Wirkungsweise • einer künstlerisch gestalteten Phase (Dezentrierung durch Kunst) sowie • der kunstanalogen Begegnungsgestaltung zwischen Coach, Klient und Werk. Um die Wirkung der kunst- und lösungsorientierten Methodik genauer zu erläutern, habe ich diese zunächst zu einer lösungs- und ressourcenorientierten Perspektive, einer systemischen Perspektive sowie einer lerntheoretischen Perspektive unter Ber