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Eine 200 Jahre alte Hypothese - das ästhetische Urteil sei ein emotionales Urteil - wird hier auf den Prüfstand der Experimentalpsycho- logie gebracht. Von zwei Seiten wird der Einfluss emotionaler Gegeben- heiten auf ästhetisches Urteilen untersucht: vom (experimentell in- duzierten) Stimmungszustand des Rezipienten und vom Objekt des Urteils aus. Fazit: Beide Faktoren beeinflussen das ästhetische Urteil nach- haltig. Mehr noch, der ästhetische Gegenstand wird aktiv vom Re- zipienten generiert, ästhetisches Erleben besteht aus diesem (nach-?) schaffenden Akt: das objektiv Gegebene ist vom spiegelnden Ich um- stellt.