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Diplomarbeit aus dem Jahr 1981 im Fachbereich Psychologie - Beratung, Therapie, Note: 3,0, Ruhr-Universität Bochum (Psychologisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Durch Einsatz eines Selbstkontrollprogramms sehen einige Autoren Generalisationseffekte, die als Präventiv-Maßnahmen bei Verhaltensstörungen erwünscht sind, weil sie die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls der abgebauten Störung einschränken. Ob die Durchführung eines Selbstmodifikationsprogramms nicht nur bei den behandelten Verhaltensweisen eine Häufigkeitsveränderung in erwünschter Richtung sondern auch bei den nicht behandelten Verhaltensweisen bewirkt, das ist Gegenstand dieser Untersuchung. In der vorliegenden Einzelfalluntersuchung werden mit Hilfe des Selbstmodifikationsprogramms von FIEDLER/ PIEPER/ TEEGEN (1979) einem siebenjährigen Mädchen mit verschiedenen Problemverhaltensweisen die wichtigsten verhaltenstheoretischen Grundlagen und Änderungsprinzipien vermittelt und zur Verhaltensanalyse, zur Selbstbeobachtung sowie zu einer selbstgesteuerten und selbstkontrollierten Verhaltensmodifikation angeleitet. Durch therapiebegleitende Beobachtungen sollen unmittelbare und Generalisations-Effekte auf der Ebene des beobachtbaren Verhaltens überprüft werden.