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Examensarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,5, Pädagogische Hochschule Weingarten, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Familie wird als eine der ältesten und beständigsten Formen menschlichen Zusammenlebens bezeichnet. In vielen Köpfen herrscht noch das Bild der „Normalfamilie" vor, obwohl es heute eine Vielzahl an gelebten Familienformen gibt. Heutzutage wird jede dritte Ehe geschieden. Häufig schließen geschiedene Ehepartner bzw. Ehepartnerinnen wieder eine Ehe und ein weiterer großer Teil lebt in einer festen partnerschaftlichen Beziehung. Die traditionelle Familie hat Konkurrenz bekommen von einem Modell, das unter vielen verschiedenen Namen auftritt: „Stieffamilie", „Folgefamilie", „Lego-Familie", „Zweitfamilie" oder „Patchworkfamilie". Immer mehr Erwachsene und Kinder leben in einer Patchworkfamilie. Da ich die Situation einer Scheidung, sowie die Situation einer Stieffamilie und Patchworkfamilie aus persönlichen Erfahrungen kenne, möchte ich meine Zulassungsarbeit dazu nutzen, die Patchworkfamilie einmal näher zu betrachten. Hierbei stelle ich mir die Frage, ob eine Patchworkfamilie als Phänomen unserer heutigen Gesellschaft gesehen und ob sie automatisch als so genannte „Problemfamilie" aufgrund ihrer Konstellation bezeichnet werden kann. Mein Interesse gilt auf der einen Seite den strukturellen Besonderheiten einer Patchworkfamilie. Des Weiteren möchte ich auf die Probleme und Chancen sowie die rechtlichen Grundlagen dieser Familien eingehen. Außerdem werde ich über die Verhaltensmuster schreiben. Ein weiteres besonderes Interesse von mir ist der Schulbezug dieses Themas und in wie fern die Patchworkfamilie im Bildungsplan verankert ist oder verankert werden kann. Zunächst wird auf die Begriffe eingegangen. Im Anschluss daran berichte ich über die demographische Lage in der Bundesrepublik Deutschland. Ausführlich wird die Patchworkfamilie im Bezug auf die Entwicklungsphasen, di