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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, Note: 1,0, Universität Wien (Institut für Psychologie), 160 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Diplomarbeit wurde 2005 mit der höchsten Forschungsprämie des Südtiroler Arbeitsförderungsinstituts (AFI-IPL) ausgezeichnet. Eine repräsentative, quantitativ-empirische Befragung von 1.356 FacharbeiterInnen 5 Jahre nach Lehrabschluss. , Abstract: Gegenstand dieser Diplomarbeit ist die empirische Analyse der ersten Berufswahlentscheidung, des weiteren Berufsverlaufs und des Zusammenhangs dieser beiden Konstrukte bei AbsolventInnen einer dualen Lehrlingsausbildung in Südtirol. Diese Ausbildungsform in Berufsschule und Betrieb fordert aufgrund ihrer klaren Ausrichtung an definierten Berufsbildern von den Jugendlichen eine relativ frühe und in der entwicklungspsychologisch eher ungünstigen Phase der Pubertät ablaufende Festlegung auf einen bestimmten Beruf. Die Möglichkeit des Hinausschiebens der Entscheidung für einen konkreten Beruf, das „Berufswahlmoratorium" anderer, auf breiterer Qualifikationsbasis angelegter Ausbildungswege wie beispielsweise der Oberschulen, entfällt damit. Wie nun diese erste Berufswahlentscheidung zustande kommt, welchen Berufsverlauf LehrabsolventInnen in Südtirol nehmen und ob bzw. wie diese beiden Phänomene zusammenhängen, wird in dieser Arbeit untersucht. Der theoretische Teil dieser Diplomarbeit schafft den strukturellen und begrifflichen Rahmen für das Verständnis und die Einordenbarkeit der folgenden empirischen Ergebnisse: Dazu werden zentrale Begriffe wie "Beruf", "Berufswahl" und "Berufsbildung" in ihren Bedeutungsfacetten, ihrer geschichtlichen Gewordenheit und Veränderung sowie im Lichte aktueller Diskussionen beleuchtet. Eine Zusammenstellung der bisherigen Studien im deutschen Sprachraum zu Berufswahl und Berufswechsel von LehrabsolventInnen sowie eine differenzierte Darstellung der struktur